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Kematen – Abriss weiterhin gestoppt

Der Rückzug des amerikanischen Unternehmen Sara Lee als Auftragsgeber von Kematen habe die Hoffnungen auf Weiterbeschäftigung endgültig begraben, hieß es in einer Pressemitteilung des Betriebsrats. Sara Lee („Badedas“ und „Duschdas“) hatte das Werk 1993 von der Firma Lingner übernommen und 2005 an Kematen cosmetics verkauft. Doch das österreichische Unternehmen, das als Lohnhersteller auch für Sara Lee produzierte, ging im Mai 2008 in die Insolvenz. Ein Frankfurter Insolvenzverwalter übernahm damals die Abwicklung des Düsseldorfer Werkes.
                                                                              

September 2017           (Text entnommen Hafenalarm.de)
In der Bauvoranfrage der Industrieterrain Reisholz (IDR) zum ehemaligen Lingner-Fissan/Kematen-Gelände Am Trippelsberg 100 heisst es wörtlich: „Das Grundstück liegt im Bereich des Aufstellungsbeschlusses für einen Containerhafen..“. Dort soll, so Bauaufsichtsamt und Dezernentin Zuschke, für eine Logistikmaklerfirma eine Logistikhalle mit Bürobereich und LKW-Anlieferung entstehen.

Wenn es mit dem Containerterminalplan nicht so recht läuft, soll schon mal die LKW-Anlieferungsindustrie für den Bedarf sorgen.
 Die Bezirksvertretung 09 hat am 24.3. die Vorbescheidserteilung für die Bauvoranfrage abgelehnt und blieb trotz Beanstandung von Oberbürgermeister Geisel – gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der IDR – bei ihrer Ablehnung.