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Ein Denkmal für Gertraude

Die Gertraudenbrücke in Berlin führt im Ortsteil Mitte die Gertraudenstraße über den Spreekanal auf die Spreeinsel. Die zwischen Neu- und Alt-Cölln Ende des 19. Jahrhunderts gebaute steinerne Gertraudenbrücke steht unter Denkmalschutz.
Das massive stufenförmig dem flachen Gewölbebogen folgende Brückengeländer ist im mittleren Bereich aufgelöst in kleine spitzbogige Felder mit je zehn Säulen und schmiedeeisernen Ornamenten in den Zwischenräumen. Zusammen mit der Bronzefigur der Heiligen Gertraude bildet es den einzigen Brückenschmuck. Die Skulptur zur Erinnerung an das Gertraudenhospital aus dem 15. Jahrhundert wurde 1896 von Rudolf Siemering modelliert und in der Kunstgießerei Lauchhammer in Bronze gegossen. Die drei Meter hohe Statue soll die Äbtissin Gertrud des Klosters Nivelles aus dem 7. Jahrhundert darstellen. Sie ist Schutzpatronin gegen Mäuse- und Rattenplagen, der Reisenden und Pilger, der Gärtner und der Armen und Witwen. Die zahlreichen Tierchen sind am Postament in Bronze gegossen, ihr Streicheln verheißt eine ständige Geldvermehrung im eigenen Portemonnaie.
(Text aus Wikipedia)