Es ist Knollenzeit im Rheinland

Trotz aller Gesundheitswarnungen ist Zucker immer noch ein wesentlicher Bestandteil vieler Ernährungsprodukte. Obwohl sich die Industrie efolgreich um Ersatzstoffe bemüht, obwohl es andere zuckerproduzierede Pflanzen gibt, die Zuckerrübe ist im Rheinlad der Favorit. Wächst auf den meisten Böden und ist, bis auf die Bewässerung, pflegeleicht. Außerdem sind die Blätter der geernteten Rüben, feucht eingelagert in großen Mieten auf dem abgeernteten Feld,  ein beliebtes und wertvolles Sauerfutter für die Rinder. Der Transport der Rüben / Knollen vom Feld zur Zuckerfabrik, hielt früher manchen Fuhrunterneher am Leben. „Ich muss noch Knolle fahre“ sagte mein Stammwirt Hubert Brockers aus Büttgen-Vorst noch um die Jahrhundertwende 1999er Jahre), wenn er den Effertshof am frühen Abend schließen musste um sein Fuhrgeschäft zu betreiben.

Versteckt aber doch leicht zugänglich ist der kleine Skulpturenpak im Reisholzer Hafen

Das Gelände des Reisholzer Hafens ist recht übersichtlich. Eine einzige Straße führt neben dem Künstlerhaus vorbei an für den Schiffstransport transportfertig gelagerten Einzelteilen für Kräne und Bagger der beiden Benrather Exportgüterfirmen, kleinen Wirtschaftsgebäuden und verläuft geradewegs weiter zu den Kohlenhalden. Abseits des Weges, etwas versteckt auf einem kleinen Wall existiert eine kleine künsterlische Oase. Ein Skultpurenpark! Anzusehen gibt es teils skurile, teils praktische Stücke, angeordnet an einem kleine Rundgang. Am Ende des Rundweges steht ein Haus, offenbar eine Art Atelier. Sehenswert das Ganze.